Fingerknacken ist eine häufige Bewegung, mit der Menschen Spannung in diesem Bereich lösen möchten.
Warum haben wir das Bedürfnis, mit den Fingern zu knacken?
Beim Knacken entfernen sich die Gelenkflächen voneinander; die Gelenkkapsel dehnt sich und der Druck im Gelenk sinkt. Dabei bilden in der Gelenkflüssigkeit gelöste Gase Bläschen, die mit dem typischen „Knacken“ platzen. Das Geräusch lässt sich nicht sofort wiederholen, da sich die Gase erst nach 25–30 Minuten wieder in der Flüssigkeit lösen.
Ist Knacken schädlich?
Das Dilemma: Nach dem Knacken fühlen sich viele erleichtert, doch wird es zur Gewohnheit, können die Gelenkbänder Schaden nehmen. Bei der Manipulation werden Bewegungsrezeptoren gereizt und die umgebenden Muskeln entspannen sich – daher das Gefühl der Erleichterung.
Heute raten viele Wissenschaftler vom gewohnheitsmäßigen, ständigen Fingerknacken ab, da die Bänder um das Gelenk rasch und wiederholt gedehnt und dadurch geschädigt werden. Die Folge kann eine verringerte Griffkraft sein.
Fazit: Gelegentliches Knacken zur Entspannung schadet nicht, es sollte aber nicht zur Gewohnheit werden.
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